Ausflug zur Odenwald-Country-Fair – Landleben von seiner schönen Seite“
Am 21. Juni 2025 starten wir einen zweiten Versuch, die Garten- und Genussmesse „Odenwald-Country-Fair " in Eulbach zu besuchen. Wir hoffen auf besseres Wetter als im Vorjahr. Ab sofort können Sie sich bei Rainer Seibold (rainerseibold@yahoo.de) per Mail anmelden. Klicken Sie auf "Odenwald-Country-Flair " und Sie erhalten weitere Informationen.
Es ist immer was zu tun
Wir wollen uns in 2025 jeden ersten Samstag in der Streuobstwiese "In den Argonnen" um 14:00 Uhr treffen, um Pflegemaßnahmen durchzuführen. Mal müssen Sträucher geschnitten, der Zaun repariert oder freischneiden, Nistkästen überprüfen, Bäume geschnitten, Wassersprosse entfernt, Apfelbäume gezielt ausgedünnt, Wiese gemulscht oder gemäht, Obst geerntet werden und vieles mehr. Wenn Sie sich angesprochen fühlen, kommen Sie einfach vorbei.
Die erste Exkursion des KOGL (Kreisverband Darmstadt zur Förderung des Obstbaues, der Garten- und Landschaftspflege e. V.) in diesem Jahr führt zur Marktgärtnerei Gemüsegarten Hoxhohl am Sonntag, 13. April 2025 um 14 Uhr, die als Solidarische Landwirtschaft betrieben wird.
Der KOGL (Kreisverband Darmstadt zur Förderung des Obstbaues, der Garten- und Landschaftspflege e. V.) bietet den Mitgliedern der Obst- und Gartenbau-Vereine eine Exkursion mit dem Thema "Pfingstrosen" am 17. Mai 2025 an.
Gerhard Obst zum neuen Ehrenmitglied des OGV Erzhausen ernannt
Die Mitglieder des Vereins für Obst-, Haus- und Kleingärten Erzhausen e.V. versammelten sich am 9. März 2025 im Bürgerhaus Erzhausen zur diesjährigen Jahreshauptversammlung. Die Vorsitzende Susanne Taubert begrüßte 47 Mitglieder, zwei Gäste, Frau Bürgermeisterin Lange und den Vorsitzenden des Kreisverbandes Herrn Krüger.
Nach erfolgte Totenehrung und der Verlesung des Protokolls der letztjährigen Jahreshauptversammlung verlasen unsere 2. Vorsitzenden Marion Klein den Geschäftsbericht und unsere 1. Vorsitzende Susanne Taubert den Tätigkeitsbericht. Das Geschäftsjahr 2024 war ein Jahr, das für den OGV einige Veränderungen brachte. Mit Gerhard Obst und Heinz Schwertner kandidierten zwei langjährige Vorstandsmitglieder nicht mehr für ihre bisher begleiteten Vorstandsposten. Mit Susanne Taubert, Marion Klein und Adelheid Klaus befindet sich der geschäftsführende Vorstand in weiblicher Hand. Neben Altbewährtem (z.B. Schnittkurse, Pflege der Streuobstwiese, Verwaltung der Pachtgärten, Kartoffeljahr mit Vorschulkindern) besuchten erstmals Kinder des Grundschulnestes die Bienen von Marion Klein und benutzten die neuangeschafften Imkeranzüge, Nurten Seibold und Kerstin Redemann bastelten mit einer Kindergruppe Vögelhäuschen und beim Kelterfest wurden unter Anleitung von Marion Klein eifrig Herbstkränze gebastelt. Das Kelterfest am 3. Oktober war wieder sehr gut besucht. Die erste Vorsitzende bedanke sich nochmals bei den vielen Helfern und Kuchenspendern. Das Jahr 2024 endete mit einer stimmungsvollen Adventsfeier.
Unsere Schatzmeisterin Adelheid Klaus konnte bei ihrem ersten Finanzbericht von soliden Finanzen berichten. Im Rahmen der Präsentation ging Adelheid Klaus auf die Altersstruktur der Vereinsmitglieder ein. Daraus folgend hat sich der Vorstand des OGV zur Aufgabe gemacht, durch verschiedene Aktionen neue Mitglieder für den Verein anzuwerben. Die Kassenprüfer Tanja Hayen und Tim Klein bescheinigten der Schatzmeisterin eine ordnungsgemäße Kassenführung und beantragten die Entlastung des Vorstandes, dem die Mitgliederversammlung entsprach. Turnusgemäß schied Tanja Hayen aus, Andrea Eggers wurde zur neuen Kassenprüferin neben Tim Klein gewählt.
Die Position des Gerätewartes ist derzeit nicht besetzt. Adelheid Klaus stellte den Bericht über die Geräte in einer Präsentation vor. Im abgelaufenen Geschäftsjahr hat der Vorstand die Geräteverleihliste überarbeitet. Interessenten können sich über die Vielzahl der Mietgeräte und deren Mietpreise auf der Internetseite informieren.
Eine ganz besondere Ehrung wurde im Rahmen der Jahreshauptversammlung durchgeführt. Unser ehemaliger Vorstandsvorsitzender und derzeitiger Baumwart Gerhard Obst wurde mit großer Mehrheit zum Ehrenmitglied berufen. Die Ehrung wurde von den beiden Vorsitzenden Susanne Taubert und Marion Klein durchgeführt, die Laudatio hielt Adelheid Klaus.
Es wurden mehrere Mitglieder für ihre langjährige Mitgliedschaft geehrt. Die Ehrungen nahmen Hans Krüger, KOGL-Vorsitzender und die beiden Vorsitzenden vor. Irmgard Haaß, Ilse Muth und Adolf Reinshagen können auf eine 50-jährige Mitgliedschaft zurückblicken. Lothar Augustin unterstützt den OGV seit 40 Jahren. Für 25 Jahre Mitgliedschaft wurden Regina Geiger, Stefan Haaß, Peter Hörr, Marianne Khodajari, Dr. Josef Makovi, Erika Schlappner und Rolf Schumann geehrt. Leider konnten nicht alle zu Ehrenden anwesend sein. Die 1. Vorsitzende wird die Urkunde, Silber bzw. Goldnadel oder Ehrenpokal noch überreichen.
In der Jahreshauptversammlung 2024 wurde der Vorstand beauftragt mit der Gemeinde Erzhausen wegen dem Ankauf der Streuobstwiese in den Argonnen in Kontakt zu treten. Adelheid Klaus hat unter dem Titel „Streuobstwiese – ein immaterielles Kulturerbe“ die Historie, die geleisteten Investitionen und ehrenamtlichen Arbeitsstunden in Zahlen und Bildern dargestellt. Der Vorstand konnte dem Plenum mitteilen, dass die Gemeindevertretung einem Verkauf an den OGV zugestimmt hat. Nach konstruktiver Diskussion stimmten die Anwesenden mit großer Mehrheit dem Kauf der Streuobstwiese zu.
Der Vorstand informierte die Besucher über die nächsten Aktivitäten wie beispielsweise der Pflanzentauschbörse „Tomate gegen Chilli“ am 3. Mai auf der Terrasse des Bücherbahnhofes, der mit dem ortskundlichen Arbeitskreis gemeinsam organisierten Vortrag „Unsere Obstbäume unter Klimastress – Was tun?“ am 5. Juni in der Schillerschule und dem ersten Tagesausflug am 21. Juni in diesem Jahr. Rainer Seibold informierte die Anwesenden, dass als Ziel nochmals der Englische Garten in Eulbach / Odenwald mit dem Besuch des Countryfair-Festivals angestrebt ist. Interessenten können sich per E-Mail anmelden. Die E-Mail-Adresse ist auf unserer Internetseite (ogverzhausen@t-online.de) hinterlegt. Der Vorstand verwies auf den Veranstaltungskalender, der in Erzhausen vorhandenen Bekanntmachungskästen, sowie Ankündigungen im Erzhäuser Anzeiger und auf der vereinseigenen Internetseite, sowie in Facebook. Bewährt hat sich auch, dass der OGV eine Vielzahl seiner Mitglieder per E-Mail erreichen und Informationen auf diesem Wege weitergeben kann.
Die Mitgliederversammlung endete nach der schon traditionellen Verlosung und einer Gemüsesuppe als Imbiss.
Der Vorstand bedankte sich für das zahlreiche Erscheinen der Mitglieder und wünschte einen guten Nachhauseweg.
Viele Interessierte bei dem Winterschnittkurs
Bei milden Temperaturen konnte Frau Taubert, die erste Vorsitzende des Vereins für Obst-, Haus- und Kleingärten Erzhausen e.V. am vergangenen Samstag dreißig interessierte MitbürgerInnen in der Streuobstwiese „In den Argonnen“ begrüßen. Neu bei dem Schnittkurs war, dass wir mit Gerhard Obst, Baumwart und Mitglied des Vorstandes des OGV, und Gerhard Kraft, Mitglied des OGV, zwei kompetente Referenten begrüßen konnten.
Zu Beginn stellte Gerhard Obst einige Werkzeuge vor, die der OGV im letzten Jahr angeschafft hat. Diese Hilfsmittel waren für den OGV zum Schneiden der rund 70 Obstbäume von Nöten. Für den Hausgarten mit ein paar Obstbäumen ist aber eine solche umfangreiche Ausstattung nicht unbedingt notwendig. Ein scharfe Gartenschere, eine Astschere und eine kleine Säge sind ausreichend. Achten Sie beim Obstbaumschneiden auf einen sicheren Stand der Leiter. Der OGV hat sein neustes Leitermodell, die Tiroler Steigleiter, präsentiert.
Im Vorfeld der Veranstaltung hatte Gerhard Obst bereits einige Obstbäume ausgesucht, um den Teilnehmern anstehende Schnittmaßnahmen zu zeigen. Bei diesen Bäumen wird ein Erhaltungsschnitt durchgeführt. Ziel ist es hierbei, dass durch das Entfernen beschädigter, kranker und zu dicht stehende Zweigen und Ästen die bereits ausgebildete Krone licht- und luftdurchlässig gehalten wird. Bevor Sie das Schneidwerkzeug an Ihrem Obstbaum ansetzen, sollten Sie sich immer ein Bild davon machen, welches Ziel Sie mit der Schnittmaßnahme verfolgen. Unser Baumwart hat deshalb vor jedem Schnitt erläutert, warum so agiert werden kann und fragte aber auch die Teilnehmer, ob Sie eine Alternative sehen würden.
Ein Anliegen von Gerhard Obst ist es, dass Sie die Äste bzw. Zweige, die entfernt werden sollen, dicht am Stamm bzw. dicht an einem Außenauge des Astes abschneiden oder absägen. Bleibt ein „Stummel“ stehen, besteht die Gefahr, dass diese nach kurzer Zeit absterben und sich eventuell Pilze und Bakterien ansiedeln und so in den Baum gelangen.
Im zweiten Teil des Kurses zeigte Gerhard Kraft an der Obstbaumsorte „Rheinischer Bohnapfel“ Schnittmaßnahmen nach der Oeschbergmethode. Dieser Obstbaum ist ein junger Baum und letztes Jahr wurde ein Erziehungsschnitt nach dieser Methode durchgeführt. Das Prinzip der Oeschbergmethode ist bereits an dem Objekt zu erkennen: Der Obstbaum hat einen Mitteltrieb (Stammverlängerung) und vier Leitäste, die optimalerweise in einem Winkel von 45 ° wachsen. Aus den Leitästen und dem Mitteltrieb entspringen die Seitenäste, die das Fruchtholz tragen werden. Diese Kronenform gilt es beim Erziehungsschnitt aufzubauen.
Zum Schluss möchten wir Sie daran erinnern, dass in der Brut- und Setzzeit vom 1. März bis zum 30. September starke Rückschnitte aufgrund der Bestimmungen im Naturschutzgesetz untersagt sind. Es dürfen beim Obstbaumschnitt in diesem Zeitraum nur einfache Pflegeschnittmaßnahmen vorgenommen werden.
Wir möchten alle Interessierten darauf hinweisen, dass der Sommerschnittkurs am 26. Juli stattfindet. Bei dieser Veranstaltung können die Teilnehmer vom letzten Samstag sehen, welche Auswirkungen die jetzt getätigten Schnittmaßnahmen haben.
Der Vorstand bedankt sich nochmals für die rege Teilnahme und hofft, Sie alle und natürlich weitere Interessenten im Juli wieder in der Streuobstwiese zum Sommerschnittkurs begrüßen zu können. Ein herzliches Dankeschön gilt auch unseren beiden Referenten, für Ihre kompetenten Erläuterungen zum Obstbaumschnitt.
Besuch der Landesgartenschau
Nach zwei Jahren Pause hat der Verein für Obst-, Haus- und Kleingärten Erzhausen e.V. wieder einen Ausflug organisiert. Ziel war die Landesgartenschau in Fulda. Die diesjährige Gartenschau steht unter dem Motto „Fulda verbindet“. Gegen 9:00 Uhr startete der Bus mit 50 Mitgliedern und Freunden des OGV in der Sandhügelstrasse. Der OGV hatte kein Programm geplant, damit die Ausflügler sich nach ihren eigenen Interessen auf dem 42 Hektar umfassenden Ausstellungsgelände bewegen konnten. Im Mittelpunkt stehen vier verschiedene Gärten mit den Themen Wasser, Genuss, Kultur und Sonne, in denen viele Blumen, Pflanzen und Kunstwerke bewundert werden konnten. In den Blumenhallen waren aufwendige Arrangements zu bestaunen. Viele Blumenwiesen, die für unsere Wildbienen und Insekten lebensnotwendig sind, waren zu sehen. Ideen für den eigenen Garten konnten gesammelt werden.
Zum Abschluss des Ausfluges fand ein gemeinsames Essen im Brauhaus Wiesenmühle in Fulda statt. Die Ausflügler haben sich bei leckerem Essen und kühlen Getränken gestärkt und ihre Eindrücke von der Gartenschau ausgetauscht.
Bedanken möchten wir uns bei den beiden Organisatoren Nurten und Rainer Seibold für den gelungenen Ausflug. Ein weiterer Dank gilt unserem Busfahrer Marek, der uns sicher nach Fulda und wieder zurück nach Erzhausen brachte.
Nistkästen für die neuen Mieter
Die Streuobstwiese des Vereins für Obst-, Haus- und Kleingärten Erzhausen e.V. hat sich im Laufe der letzten 12 Jahren zu einem wertvollen Rückzugsgebiet für Kleintiere und Vögel entwickelt. Damit ein solches Projekt ein ökologisch wertvolles Refugium für die Tierwelt wird und bleibt, sind immer wieder Pflegemaßnahmen notwendig. Der Vorsitzende Gerhard Obst und Helfer waren in den letzten Wochen in der Streuobstwiese tätig. Die Nistkästen für die neuen Mieter wurden gereinigt. Der „Müll“ wie beispielweise ausgediente Nester mit alten Eiern und toten Küken wurde entfernt, damit die neue Brut möglicher neuer Mieter im Frühjahr wegen der großen Anzahl von Parasiten und Krankerregern nicht überleben kann. Bei dem „Hausputz“ im Herbst ist darauf zu achten, dass eventuelle Nachmieter bereits in die verlassene Behausung eingezogen sind. Gartenschläfer und andere Winterschläfer sowie Insekten und Vögel nutzen die Unterkünfte gerne als Schlafstätte und zur Überwinterung. In diesem Fall sollte der „Eingang“ wieder vorsichtig geschlossen werden.
Dem OGV wurden drei weitere Nistkästen gespendet. Somit kann das Brut- und Wohnungsangebot für die Tierwelt in der Streuostwiese erweitert werden. Neue Nistkästen können zu jeder Jahreszeit aufgehängt werden. Nistkästen sollten gut sichtbar, geschützt vor Wind und praller Sonne aufgehängt werden, aber außerhalb der Reichweite von Katzen und Mardern. Die ideale Ausrichtung des Einflugloches ist nach Osten oder Südosten.
Nistkästen können an vielen Orten angebracht werden, ob an Bäumen und Sträuchern im eigenen Hausgarten, Parkanlagen Schrebergärten, an Haus- und Garagenwänden. Die Tierwelt wird es jedem „Vermieter“ danken, denn das Angebot an „Tierwohnungen“ wurde in den letzten Jahren im knapper. Sie helfen Vögeln, Insekten und anderen Kleintieren in einem langen, kalten Winter oder nach der langen Reise aus den Überwinterungsorten im Süden eine neue Wohnung zu finden. Wird ein Nistkasten nicht bewohnt, sollten Sie einen anderen Standort suchen.
OGV 06.04.2025